Manchmal muss es schnell gehen
Automatisiertes Client-Management mit Erfolgsgarantie
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Die REpower Systems AG zählt zu den führenden Herstellern von Windenergieanlagen und expandiert stark. Dies setzt natürlich die interne IT unter einen nicht unerheblichen Druck, die Systeme sowohl benutzerfreundlich als auch sicher zu gestalten. Dabei geht es darum, dem Kunden einen Client zur Verfügung zu stellen, mit dem er seine individuelle Arbeit weltweit durchführen kann. In der Münchner TRYPTIS GmbH fand REpower den kompetenten Partner für die notwendige und individuell angepasste, automatisierte Betriebssysteminstallation und Software-Verteilung.
Die Entwicklung von einem deutschen Unternehmen zu einem international agierenden Unternehmen verursacht Stress – Stress vom Management bis zum Hausmeister. Dabei werden Anforderungen an die IT gestellt, welche von den Mitarbeitern allein oft nicht mehr geleistet werden können. Im Fall der REpower Systems AG ging es darum, einen weltweiten Standard-Client zu etablieren und dabei das Tagesgeschäft in derselben gewohnten Qualität abzuarbeiten. Um diese Aufgabe in kurzer Zeit zum Erfolg zu führen, hat sich der Windenenergieanlagenhersteller für das BluePrintTM Konzept der Münchner Spezialisten von TRYPTIS entschieden.
»Durch die klare Aufgabenstellung und die enge Zusammenarbeit mit dem Projektteam konnten alle nötigen Schritte kurzfristig umgesetzt werden«, erklärt Karl Gerber, Leiter Technik bei TRYPTIS. Nach nur 2 Tagen bei der REpower Systems AG in Husum konnten die Mitarbeiter bereits die ersten Rechner vollautomatisch von der Pike auf installieren.
Das hier eingesetzte System funktioniert nach dem Start der Installationsroutine vollautomatisch. Das Ergebnis ist ein Client, welcher genau den Anforderungen und vor allem den Bedürfnissen der Anwender entspricht. Dabei stand immer die Unterstützung von mehreren Sprachen im Vordergrund. Der dazu benötigte so genannte XP-Master-Client sieht einen vierstufigen Aufbau vor: In der ersten Stufe muss das Betriebssystem inklusiver sämtlicher Service Packs und Hot Fixes installiert werden. Daran schließen sich Runtime-Umgebungen sowie die Datenbank-Connectoren an. In der dritten Stufe werden die so genannten Core-Applikationen installiert. Im Fall REpower waren dies unter anderem Acrobat Reader sowie Microsoft Office. »Die besondere Herausforderung lag darin, für alle Anwendungen den Multi-Language-Support einzurichten«, erinnert sich TRYPTIS-Consultant Laube. Die abschließende vierte Stufe der XP-Master-Clients setzt sich aus den individuellen und länderspezifischen Software-Paketen zusammen. So mussten einzelne Rechner mit Microsoft Project andere mit einem Verwaltungs-Tool für Windparks versehen werden.
Zur Verteilung der Software auf die Clients im Unternehmensnetzwerk kombinierte TRYPTIS Netinstall 5.8 mit selbst entwickelten, individuellen Scripting-Ergänzungen.
»Die von dem Münchner Lösungsanbieter gewählte Vorgehensweise zahlt sich für uns in mehrfacher Hinsicht aus«, berichtet der REpower-Projektleiter Karsten Thiele. Die Konfiguration erlaubt sowohl eine zentrale als auch eine dezentrale Administration der Clients. »Je nach Bedarf ist sogar eine gemischte zentral-dezentrale Verwaltung möglich«, ergänzt der Repower-Mitarbeiter. Das gemeinsam erarbeitete Konzept erhöht die Flexibilität und Wartungsfreundlichkeit der Installation und erspart REpower vermeidbare Kosten. In der traditionellen Vorgehensweise verursacht beispielsweise der Ausfall eines Client-Rechners durch einen Fehler hohe Wiederherstellungskosten. Ein Techniker muss vor Ort das Original-Image des Systems aufspielen, um den Rechner wieder in einen arbeitsfähigen Zustand zu versetzen. Zusätzlich zum Arbeitsaufwand des Technikers fällt der Client während dieser Zeit komplett aus. »Bei unserer Konfiguration genügt es, wenn der User beim UHD anruft. Dann kann das System über das Netzwerk zügig neu installiert werden«, erläutert die Projektleitung von Repower.
Ein zusätzliches Reporting-Tool stellt zudem sicher, dass die Installation auch erfolgreich zu Ende durchgeführt wird. Treten während der Client-Installation Probleme auf, startet der Vorgang automatisch von vorne. Schlägt der Prozess mehrfach fehl, erhält der Administrator eine entsprechende Fehlermeldung, um in einem solchen Fall doch manuell eingreifen zu können. »Wir nennen diese Funktion Selbstreparatur. Das ist sozusagen unsere Erfolgsgarantie, dass alles richtig läuft oder unerwartete Probleme zumindest unter Kontrolle sind«, erklärt Gerber.