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Manchmal muss es schnell gehen

Clientmanagement beim Landratsamt Schwäbisch-Hall

 

Steigende Mitarbeiteranzahl und immer komplexere Anforderungen an die IT machen ein Clientmanagement in Unternehmen und öffentlichen Einrichtungen bald unerlässlich. Doch der Kauf einer entsprechenden Software allein reicht nie aus, um ein zufriedenstellendes Ergebnis zu erreichen. Wie die Einführung eines Softwaremanagements beim Landratsamt Schwäbisch-Hall zeigt, kann durch das BluePrintTM Konzept der TRYPTIS GmbH vielen Problemen entgegengewirkt werden, so dass die Investition schnell zum Erfolg führen kann.

 

Folgende Ausgangssituation bestand beim Landratsamt Schwäbisch-Hall: Über 400 PCs waren mit insgesamt mehr als 110 Anwendungen und vier verschiedenen Betriebssystemen auf 8 Standorte verteilt. Während der Einführung des Softwaremanagementsystems kamen durch die Verwaltungsreform und zusätzliche Vernetzungen weitere 14 Standorte mit fast 300 PCs dazu. Durch den sprunghaften Anstieg der zu verwaltenden IT war es zwingend erforderlich Arbeitsabläufe bei der Installation, Dokumentation und Administration so schnell wie möglich zu verändern.

Bis zu diesem Zeitpunkt erfolgten Betriebssystem- und Softwareinstallationen hauptsächlich „zu Fuß“ unter Zuhilfenahme von Installations-CDs oder Images, was zu vielen Schwierigkeiten führte: Je nach Installationszeitpunkt wurden unterschiedliche Betriebssysteme, Softwareversionen oder Servicepacks verwendet, die oft auf unterschiedliche Weisen installiert wurden, so dass eine Standardisierung unmöglich war und heterogenen Systemen und Umgebungen entstanden. Durch die unterschiedlichen Installationen erhöhten sich somit die Fehlerquellen und die Anforderungen an die Administratoren. Gleichzeitige Versionswechsel innerhalb kürzester Zeit waren sehr schwer umzusetzen und die Administration oder nachträgliche Installationen nur vor Ort durchführbar. Ein Tausch der Rechner gegen andere Hardware war meist mit hohem Installationsaufwand verbunden, da angefertigte Images nicht verwendet werden konnten.

 

Zusammengefasst kann man sagen, dass ein erhöhter Zeitaufwand für Installation und Administration die Folge war. Dadurch ergaben sich ebenfalls lange Ausfallzeiten für die User. Da Zeit Geld ist, war dies letztendlich mit hohen Kosten verbunden.

 

Bei der Inventarisierung der Hard- und Software wurden die Daten vor Ort in einem Formular erfasst und zentral gesammelt. Anschließend wurden die Daten aus den Formularen in Tabellen und Datenbanken übernommen. Das Ganze war sehr arbeits- und somit kostenintensiv und lieferte keine zuverlässigen Ergebnisse, da sich Fehler einschlichen und die Daten nie auf dem aktuellen Stand waren. Es fehlte eine Gesamtübersicht, da keine strukturierte Datenbank zugrunde lag.

 

Aufgrund dieser Tatsachen evaluierte das Landratsamt Schwäbisch-Hall verschiedene Softwaremanagementsysteme und entschied sich für enteo. In einem Workshop wurde mit der Installation von NetInstall, Inventory und OSD an zwei Standorten begonnen. Die Umgebung wurde so eingerichtet, dass auch die alten, also die noch nicht mit NetInstall installierten Rechner, inventarisiert wurden.

 

Nach der Installation ergaben sich wegen mangelnder Erfahrung und durch die zu gering bemessene Workshopdauer verschiedene Anfangsschwierigkeiten.

 

Ein Problem war, eine Umgebung aufzubauen, deren Projekt-, Ordner- und Datenbankstruktur auf Dauer Bestand haben konnte. Die Schwierigkeit bestand auch darin, notwendige Installationsreihenfolgen und Abhängigkeiten der Softwarepakete klar und sauber zu definieren. Installationsberechtigungen lassen sich in NetInstall für Projekte auf verschiedene Weise vergeben, doch welche davon sich am besten für die Umgebung im Landratsamt Schwäbisch-Hall eignet, war nicht offensichtlich. Für das Erstellen von Paketen fehlte  ebenfalls die Erfahrung, Standards innerhalb der Pakete waren nicht definiert. Durch diese Probleme ließ sich der Aministrationsaufwand nicht auf das Optimum reduzieren.

 

Nach diesen Erfahrungen wurde ein Schulungszentrum beauftragt, eine individuelle Net-Install Schulung auszurichten. Dozent dieser Schulung war Karl Gerber von der Firma TRYPTIS. Im Laufe der Schulung wurde auch das BluePrintTM Konzept von TRYPTIS vorgestellt. Wolfgang Eller, Systemadministrator beim Landratsamt Schwäbisch-Hall: „Das Konzept des BluePrintTM Clients hat uns überzeugt, weshalb wir es nach der Schulung bei uns eingeführt haben.

 

Alle genannten Anfangsschwierigkeiten ließen sich durch die Schulung und  Einführung des BluePrintTM Client beheben“.

 

 

Die Struktur für Datenbanken, Ordner und Projekte sind im BluePrintTM Client übersichtlich und durchgängig. Standardinstallationen sind klar definiert; die integrierte Ablaufsteuerung regelt die Installationsreihenfolge und somit auch Projektabhängigkeiten. Die Betriebssystemkonfiguration und Projekte wurden standardisiert. Installationsberechtigungen werden nun einheitlich über Active Directory Gruppen vergeben. Durch die Einführung des BluePrintTM Client wurde der Administrationsaufwand noch einmal deutlich verringert.

 

In NetInstall stehen über allen Projekten Datenbanken, dazwischen meistens noch Ordner. Im BluePrint Client werden durch die Datenbanken die Installationsebenen, hier Layer genannt, abgebildet. Die Clients durchlaufen bei Layer 0 beginnend nach der Betriebssysteminstallation alle Ebenen: In Layer 0 werden Betriebssystemanpassungen vorgenommen. Anschließend werden in Layer 1 Datenbankengines, Runtimes und die Windows Patches installiert. Layer 2 beinhaltet die Standardsoftware die auf allen Rechner installiert wird. Diese Ebenen werden grundsätzlich von jedem Client durchlaufen, bilden also die Grundinstallation. In Layer 3 werden dann die Projekt- Installationen aufgerufen, die für Standorte, Abteilungen oder einzelne Personen oder Gruppen erforderliche sind.

 

Herr Eller: „Der Bereich OSD hat sich absolut bewährt: Die gesamten Windows Installationen laufen automatisch und hardwareunabhängig. Es sind fast keine Nacharbeiten erforderlich. Ebenso zufrieden sind wir mit NetInstall. Die Installation verschiedenster Software läuft bei entsprechender Vorbereitung der Pakete hervorragend. Versionswechsel auf allen Clients sind kurzfristig möglich.

 

Fazit: Durch die Einführung von NetInstall und die Zusammenarbeit mit TRYPTIS hat die Standardisierung große Fortschritte gemacht und der Installations- und Administrationsaufwand vor Ort hat sich stark reduziert“.

 

 
 
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